aus geg. Anl. ohne Abb.

Letztens steigt Eine in die U-Bahn ein. Jung, hübsch, gut gekleidet. Mit einem Hund. Die Sorte Hund, wo alles doppelt so breit ist wie bei einem normalen Hund. Schädel, Schnauze, Brustkorb ... und ziemlich groß. Sie bleibt im Auffangraum direkt an der Tür stehen, das röchelnde Hundemonster sitzt (nebenbei bemerkt ohne Beißkorb, aber egal) brav bei Fuß. So weit so gut. Nur! Dem Köter hängt links und rechts von den Lefzen Unaussprechliches runter ... so die richtigen ... XXL. Mit allem drum und dran. Die anderen Fahrgäste sehen zu, dass sie Land gewinnen und drängen sich in den Gängen - wer will schon in der Nähe sein, wenn Schnuffi sich spontan schütteln sollte (das klassische "einer versucht, sich hinter dem anderen zu verstecken") - die junge Dame hat mit ihrem Hundi den großen Platz ganz für sich alleine. Nach einiger Zeit bemerkt sie den kleinen Toilettfehler, öffnet ihre ausgesprochen schöne Handtasche, holt ein Plastiksackerl hervor und daraus ... einen Badeschwamm. Mit selbigem putzt sie routiniert ihrem Schnuffi die Schnauze, was von ihm mit einem tief-kehligen Grunzen kommentiert wird. Sie packt den Badeschwamm wieder in das Plastiksackerl und das Ganze verschwindet wieder in der Handtasche. Alle Fahrgäste sehen mit kugelrunden Augen zu - ich auch -, es ist relativ still im Waggon.
Ich glaube, ich muss jetzt aussteigen ... *schluck*

1 Kommentar:

  1. Da kommt einem ja unwillkürlich die Zeitlupenszene aus Scott & Huutsch in den Sinn...jaja, die eine, wo sich das Wautzi - mit oben beschriebenen Unaussprechlichen befaffnet - herzhaft schüttelt...buäh... :)

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