Dunkle Wolken ziehen auf.

Keiner könnte es so schön schmirgelsamtig altverqualmt über die Lippen bringen wie Don Vito Corleone selbst oder Marlon Brando oder dessen erster Synchronsprecher Gottfried Kramer oder dessen zweiter Synchronsprecher Helmut Krauss:
"Ziehen Sie sich warm an. Schon bald könnte es sehr weit runter schneien."
Aus dem Mund der Radiowettertante hingegen fehlt der Aussage leider jegliche Gangsterromantik, mangelt es ernüchternd an dramatischem Charme. Da wird der Satz dem Satz im Mund verdreht. Ja, ich möchte sogar sagen, nicht nur im Munde - bis tief ins Grab hinein dreht sich einem alles um:
Der Winter steht vor der Tür. Nicht der Auftragskiller.
Also Daunenmantel statt kugelsicherer Weste.
Naja.
Ok.

Kommentare:

  1. Na, na...nicht gleich so schwarz sehen...gestern Nachmittag hatte es noch flockige 20°C.
    Bis es schneit, kann es noch...was weiß ich...lockere 14 Tage dauern...oder so...

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  2. blogg-hittn-wirtin6. November 2010 um 23:28

    ... oder so. Das kann aber auch ganz schnell gehen. Man erinnere sich nur, wie die Autofahrer jedes Jahr um diese Zeit aufs Neue vom Winter überrascht werden! Warm anziehen!

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Biiitescheeen-daaankescheeen-allesGute!