Fundstück "Der Weg nach oben"


"... Joe will nach oben: Als kleiner Angestellter des Finanzamtes in einer Kleinstadt des englischen Nordens hat er erkannt, dass dies durch Fleiß und Kompetenz im Beruf nicht möglich ist. Er macht sich an Susan, die Tochter des ortsansässigen Tycoons heran, will sie heiraten und dadurch ganz nach oben kommen. Seine eigenen Gefühle durchkreuzen seinen ehrgeizigen Plan: Er verliebt sich in die 10 Jahre ältere, unglücklich verheiratete Französin Alice. Joe sammelt reichliche sexuelle Erfahrungen mit ihr, und die beiden sind sehr verliebt. Susan, erst recht ablehnend, ändert ihre Meinung und verliert ihre Unschuld an Joe in einem Heuschober. Als Susan von Joe schwanger wird, heiraten die beiden. Alice nimmt sich das Leben.

Nach dem gleichnamigen Roman von John Braine, der zu der Bewegung der Angry Young Men (Zornige Junge Männer) gezählt wird. In Form des sogenannten Kitchen Sink Realism kritisierten sie insbesondere den damals noch sehr starren Klassenaufbau in Großbritannien.
Ungeschönte Bilder, ungeschminkte Klassengegensätze, der einheimische Dialekt und deutliche sexuelle Dialoge - ein bemerkenswerter Wegpunkt in der Filmgeschichte.
Der Film erregte einigen Anstoß. Die englische Filmbewertungsstelle British Board of Film Classification klassifizierte den Film mit einem X, was in etwa Schundfilm bedeutete. Kein Verleih wagte es danach, den Film in sein Programm zu nehmen."

(Frei nach Tante Wiki zu einem im Treppenhaus offenbar aus einer Einkaufstasche verlorenen Lauch.)

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