zum Weinen

Hach, ein Gläschen vom Roten wäre fein, dachte ich.

Und dann fluppte der Schraubteil des Korkenziehers zwei Mal widerstandslos aus dem "Korken" raus, ohne ihn auch nur minimal zu bewegen.

Ha! Nicht mit mir. Eine fette, scharfe Holzschraube wird sich nicht so leicht abwimmeln lassen. 

Dachte ich.
Denkste.
Flup.

Gut. Also mit der Fleischgabel raushebeln. 
Oder auch nicht.


Dann eben mit der Zange rausziehen.
Oder auch nicht.

Womit - in 3 Teufels Namen - haben die das Ding zugestopft? Es fusselt, es fasert, es zerrupft sich und zieht sich dabei wie Kaugummi, ohne sich vom Fleck zu bewegen.
Sollte man diese heraushängenden Fetzen vielleicht anzünden und das ganze Projekt aus dem Fenster schmeißen?

Nein - mich hat längst der Ehrgeiz gepackt. Ich lasse mich doch von so einem Pfropfen Alienkacke nicht von meinem Gläschen Rot abhalten!

Einen Vorteil hat die momentane Form außerdem: Ich kann das Stopfmaterial jetzt ordentlich mit der Zange greifen, bevor es sich wieder zusammen- und in den Flaschenhals zurückzieht.

Geschafft!

Was soll ich sagen ... dran gerochen, dran genippt und direkt via Küchenspüle den Kanalratten einen ausgegeben. Wohl bekomm's, ihr Nager! Die nächste Flasche von dem Fusel könnt ihr euch aber selber aufmachen!

Pfui Deibl. 

Kommentare:

  1. bitte liebe kinder nicht nachmachen!
    :-)))))

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  2. Richtig.
    Liebe Kinder, so was darf man nicht einfach in die Spüle kippen - das gehört in der Sondermüllsammelstelle abgegeben!

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Biiitescheeen-daaankescheeen-allesGute!